Erste Gürtelprüfung für PSV-Judokas nach der Corona-Pause – Trainingsstart am 27. Juli


Die PSV-Judokas Lucian Gumny und Alexander Lähr haben in Essen erfolgreich die Prüfung zum 1. Kyu im Judo (Braungurt) abgelegt. Es war die erste Gürtelprüfung nach der langen Corona-Pause. Die Prüfer Marco Dudziak und Erik Gruhn, beide 4. Dan, waren mit den überdurchschnittlichen Leistungen der beiden Nachwuchsjudokas sehr zufrieden. Schon zu Beginn des Jahres hatten sie mit der intensiven Prüfungsvorbereitung begonnen und mussten dann kurz vor der geplanten Prüfung Ende März das Training einstellen. Erst zwei Wochen vor Beginn der Sommerferien konnten sie das Training wieder aufnehmen.

Anders als erhofft standen dann dem PSV in den Sommerferien die städtischen Trainingshallen wieder nicht zur Verfügung, so dass nach Essen ausgewichen werden musste. Der PSV Essen stellte für die weitere Vorbereitung und Prüfung freundlicherweise sein Dojo zur Verfügung.

 

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Die neuen Braungurte beim PSV Duisburg: Alexander Lähr und Lucian Gumny mit ihren Prüfern Marco Dudziak (links) und Erik Gruhn

 

Zwei Wochen vor Ende der Sommerferien startet die PSV-Judoabteilung ihren Trainingsbetrieb wieder am 27. Juli in der Judohalle der Sportschule Wedau. Da nur 30 Personen zum Training zugelassen werden dürfen, müssen sich die Vereinsmitglieder vorher anmelden. Die Resonanz nach der langen Trainingspause ist sehr groß. Die ersten Termine sind bereits ausgebucht.
Seit der zweiten Mai-Hälfte hatten die PSV-Judokas das Training, wenn auch sehr eingeschränkt und unter strenger Einhaltung der Bestimmungen der Coronaschutzverordnung, wieder aufgenommen. Zunächst fand das Training im Freien ohne Kontakt statt, seit Mitte Juni wieder in Kleingruppen in der Gymnastikhalle der Gesamtschule Süd. Die Trainingseinheiten wurden gekürzt, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen.
Nach den Ferien hofft der Verein auch wieder auf die Öffnung der städtischen Sportstätten. Die Turnhalle und der Gymnastikraum der Gertrud-Bäumer-Kollegschule sind bereits seit Oktober 2019 - erst wegen Reparatur- und Sanierungsarbeiten, danach wegen Corona - geschlossen. Der PSV-Judoabteilung fehlen damit seit fast zehn Monaten mehr als die Hälfte ihrer Trainingszeiten in den städtischen Sporthallen. "Zum Glück haben uns unsere Mitglieder trotz der vielen Ausfälle bisher die Treue gehalten", resümiert PSV-Abteilungsleiter Erik Gruhn den Verlauf dieser schwierigen Zeit.

 

Autor: Luca Simon