1960

40 Jahre PSV. Aus diesem Anlaß wird im Mai eine Jubiläumssport­woche mit einer großen Polizei­sport- und Musikschau veranstal­tet. Der heutige Ltd. Schutz­polizeidirektor W. Lembert (Ver­einsmitglied seit vielen Jahren) hat als Pol.-Oberkommissar die Organisation und Geschäftsführung, der unermüdliche damals noch Pol.- Hauptkommissar Theelen die techni­sche Leitung.

Der Sportschau geht eine Abendveranstaltung in der Aula des Steinbart­-Gymnasiums voraus. Die Festrede hält der Bundesinspekteur der Be­reitschaftspolizei, H. Steinweg.

Der Vorstand im Jubiläumsjahr: 1. Vorsitzender Polizeioberrat H. Bellin­grath; 2. Vorsitzender Krim.-Hauptkommissar P. Bunte: 1.Geschäfts­führer Polizeiobermeister W. Train; 2. Geschäftsführer, H. Töllner; Kas­sierer, R. Heiermann; Hauptsportwart, Polizeioberkommissar E. Zwanzig; Pressewart, Polizeihauptkommissar H. vom Weg; Jugendwart Poli­zeiobermeister P. Stahl; Beisitzer Herr C. Giesen.

Die Abteilungsleiter:

Leichtathletik, Polizeioberkommissar Fr. Decker; Handball Polizeikom­missar A. Albrecht; Fußball, Polizeikommissar W. Forstmann; Judo, Po­lizeioberkommissar P Hetzei, Faustball, Polizeiobermeister M. Helbach; Boxen, Polizeiobermeister F. Freiburg; Tischtennis, Herr Fr. Gies; Motor­sport, Polizeimeister R volker; Schießsport, Polizeikommissar A. Wrobel.

In Neudorf wird die Schießsportanlage fertig, so daß unsere Schießsportier mit Genehmigung der Behörde dort eine Bleibe finden.

Auf der Jahreshauptversammlung im Oktober tritt E. Zwanzig zurück; neu­er Hauptsportwart wird Fr. Kasten. Seine Tochter wird später eine der be­sten Handballerinnen unserer Damenmannschaft.

1961

Die TT-Damenmannschaft wird wegen Spielermangel aus der Oberliga zurückgezogen.

Jupp Winnen hat mit einer karnevalistischen Veranstaltung im Rheinhof  großen Erfolg. Er wird auch durch die Moderation der Polizeisport- und Musikschauen bekannt.

Rechtsanwalt H.-D. Köppen wird 2. Beisitzer und Rechtsberater des Vorstandes.

1962

Vergabe des Platzgeländes in der Ruhrau an den PSV. Da noch viel Ar­beit notwendig ist, wird durch Bellingrath (Vors.), Brüggemann, Köppen, Ortmann, Train eine Platzkommission gebildet.

Polizeirat Ortmann (Olympiasieger 1936 Handball) wird zum Haupt­sportwart und Polizeiobermeister Köhler zum Kassenwart gewählt.

1963

Ein Wachwechsel von Bedeutung steht bevor, denn Polizeidirektor Hu­go Bellingrath tritt nach 7jähriger Amtszeit als 1. Vorsitzender ab und wird von der Jahreshauptversammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Neuer Vorstand: 1. Vors. Günter Ortmann; 2. Vors. G. Woltersdorf; 1. Ge- schäftsführer M. Helbach; Kassenwart H. Köhler; Hauptsportwart, F. Decker; Pressewart, H. v. Weg; Jugendwart, A. Stritzke; Beisitzer, C. Gie­sen und H.-D. Köppen.

K. Badeda übernimmt die Tischtennisabteilung.

Im September findet die Einweihung der Berliner Brücke durch den ­Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, statt.

Am 24. November findet im Ortsteil Alsum der letzte Gottesdienst statt. Häuser werden dann abgerissen, um der August Thyssen-Hütte Platz zu schaffen, zur weiteren Ausdehnung. Vor rund 40 Jahren existierte hier noch der VfvB Alsum, gegen den unsere Fußballer sich mehrmals span­nende Kämpfe lieferten.

1964

Die Vereinsjugend nimmt erstmals an den Waldlaufmeisterschaften der Stadt teil.

Über 25000 Zuschauer sitzen bzw. stehen an der Rennstrecke beim Seifenkistenderby im Juli. Die Motorsportler können mit 54 Teilneh­mern einen neuen "Rekord" melden. Ausgetragen wird zunächst die Stadtmeisterschaft von Duisburg und dann die Bundesmeisterschaft.

Die Judoabteilung unter P. Hetzel tritt dem Judo-Amateurverband bei. Drei Kreis- und zwei Polizei-Landesmeisterschaften sind der Erfolg des fleißigen Trainings mit Herrn Pfaff.

G. Ortmann trainierte zeitweise die Faust- und Handballer. Internationale Begegnungen finden statt, an denen fast alle Abteilungen beteiligt sind, insbesondere die Fußballer, Schießsportler, Schwimmer und Motorsportler.

1965

J. Jeschinowski übernimmt von H. Kramer die Geschäfte des Kassen­wartes.

1965 wird Polizeirat Erich Clawien 1. Vorsitzender, weil der bisherige Polizeirat G. Ortmann nach Oberhausen versetzt worden ist.

Der Verein zählt 1333 Mitglieder.

1966

Fr. Decker (Vors.), R. Lebeda (Finanzen), W. Brüggemann (Bauwesen), Dr. Dieker (Rechtsfragen), H. Bungert (Verbindungsmann zur Stadt), H. Köhler (Kassenwart) und R. Sturm (Schriftf.) gehören zum Planungs­ausschuss, der sich erneut mit der Sportanlage in der Ruhrau befassen muß.

Dieses Jahr ist wieder sehr bedeutungsvoll für den Verein, weil ein ganz neuer Vorstand gewählt werden muss. Polizeirat Clawien ist versetzt worden und kann sein Amt als 1. Vorsitzender nicht mehr wahrnehmen.

Neuer Vorstand: 1. Vors. Fr. Decker; 2. Vors. G. Woltersdorf; Geschäftsführer R. Sturm; Presse- und Jugendwart A. Stritzke, Haupt­sportwart M. Helbach.

Es wird beschlossen, den Namen und Positionen im Vorstand und Ver­ein keine Dienstgrade mehr hinzuzufügen.

Die Schachfreunde "Springer Neudorf" unter Führung von Partenheimer und Hannen schließen sich nach erfolgreichen Verhandlungen mit Fr. Decker dem PSV an.

Die neu gegründete Damen-Handballmannschaft wird von M. Klinke und seiner Frau trainiert.

Der Westdeutsche Schwimmverband lobt die erfolgreiche Jugendarbeit in der Schwimmabteilung durch O. Jokmin, G. Karwald, M. Falkus u. V. Schmidt.

Die Monatszeitschrift des PSV erscheint in neuer Aufmachung.

1967

Änderungen im Vereinsvorstand: Müller-Nedebock wird stellv. Vors., 2. Vors. Jupp Winnen, Beisitzer C. Giesen, H.-D. Köppen und Herold.

Endlich geht Ehrenvorsitzender H. Bellingrath ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Der Sportplatz in der Ruhrau wird mit einem Spiel des Duisburger Bundesligisten MSV gegen die 1. Mannschaft des PSV un­ter Leitung des Bundesliga-Schiedsrichters G. Henning eingeweiht.

Besondere Verdienste im Ausbau unserer Sportplatzanlage in der Ruhrau erwerben sich Hugo Bellingrath, Friedrich Decker und Paul Hetzei. Viele weitere Kameraden wirken mit. Ihre Namen zu nennen ist aus Raummangel nicht möglich.

1968

1.Geschäftsführer Reinhold Sturm muss aus gesundheitlichen Grün­den das Amt abgeben, welches von B. Nölle zunächst kommissarisch übernommen wird. Danach wird Nölle zwölf Jahre lang bis 1980 immer wieder gewählt.

1969

Änderungen im Vorstand: H.-D. Köppen wird stellv. Vors., 2. Vors. W. Plenz, 2. Geschäftsführer Sobiech, Frauenwartin Frl. Schackert, Beisit­zer Mettner und W. Schmidt.

Karl Robertz wird zum Ehrenmitglied gewählt, weil er sich besonders um die Fußballabteilung verdient gemacht hat.

Die Schachabteilung richtet in der Mercatorhalle die Deutsche Jugend­meisterschaft aus.

Unter Leitung von A. Wrobel und O. Freiburg wird die Schießanlage in der Polizeiunterkunft Neudorf erneuert.

Die in vielen Jahren erfolgreiche Tischtennisabteilung stellt den Spiel betrieb ein.

Am 1. Dezember wird Bruno Masselter Oberbürgermeister in Duisburg, nachdem August Seeling, der dieses Amt 21 Jahre bekleidet hat, zurück­getreten ist.

Erika Gronwald gründet die Familiensport-Abteilung.

Auf dem Sechstoreplatz stehen sich zwei Fußballmannschaften der Kri­po "Nord" gegen "Süd" gegenüber.