Her­aus­for­de­rung 2. Bun­des­liga geht für den PSV in die zweite Runde

Für den PSV Duis­burg beginnt am Wochen­ende die zweite Sai­son in der 2. Judo-Bun­­des­­liga der Her­ren. Dass die zweit­höchste Kampf­klasse für die Mann­schaft eine Her­aus­for­de­rung dar­stellt, das steht nicht erst nach der Ergeb­nis­sen der Debüt­sai­son 2025 fest. Umso mehr liegt der Fokus auf einem fest zusam­men­ge­schweiß­ten Team.

Am Kader hat sich für die Duis­bur­ger im Wesent­li­chen nichts geän­dert. Neben einem Abgang unter den Fremd­star­tern konnte mit Paul Bügers ein Judoka vom Tur­ner­bund Oster­feld gewon­nen wer­den, der seit Jah­ren schon mit den Ath­le­ten des PSV zusam­men trai­niert. Aus den Rei­hen des Ver­eins rücken Sport­ler aus der zwei­ten Mann­schaft nach, sodass die Aus­fälle grund­sätz­lich in der Breite auf­ge­fan­gen wer­den. Dabei bleibt der PSV sei­ner Linie treu, keine Sport­ler aus frem­den Ver­ei­nen oder gar dem Aus­land einzukaufen.

Auch nach der im Ergeb­nis bes­ten­falls durch­wach­se­nen Sai­son 2025 konnte man beim PSV dem Bun­­des­­liga-Neu­start durch­aus noch posi­tive Aspekte abrin­gen: So sam­mel­ten bei­spiels­weise erfolg­rei­che Nach­wuchs­ath­le­ten wie Sebas­tian Breit wert­volle Erfah­run­gen, waren in eini­gen Kämp­fen sogar sieg­reich und konn­ten so im Erwach­­se­­nen- und Bun­­des­­liga-Bereich Fuß fas­sen. Dane­ben konnte der PSV auch gegen starke Kon­kur­ren­ten mit­un­ter über­ra­schend gut mithalten.
„Für uns gilt es wei­ter­hin, die in der Liga eta­blier­ten Ver­eine zu ärgern, jeden Kampf für sich zu betrach­ten und das Maxi­mum raus­zu­ho­len“, fasst Jan-Luca Schmitz, Sport­li­cher Lei­ter der Judo­ab­tei­lung beim PSV, das Sai­son­ziel zusam­men. Mit Sorge blickt er aller­dings auf die aktu­ell recht hohe Zahl der Aus­fälle durch Ver­let­zun­gen, hofft aber gleich­zei­tig, dass die meis­ten der Sport­ler im Laufe der Sai­son auf die Matte zurück­keh­ren werden.

Den Auf­takt zur Sai­son 2026 bil­det, wie schon im Vor­jahr, die Begeg­nung mit dem JC Koriou­chi Gel­sen­kir­chen. Am Sams­tag, 14.03., emp­fan­gen die Gel­sen­kir­che­ner den PSV in der Sport­halle der Gesamt­schule Ber­ger Feld. Kampf­be­ginn ist um 14:30 Uhr.
Die 2. Judo-Bun­­des­­liga ist in der Gruppe Nord-West voll­stän­dig durch Ver­eine aus dem Ruhr­ge­biet und Rhein­land besetzt. Der PSV Duis­burg trifft nach dem JC Koriou­chi im Laufe der Sai­son noch auf Teams aus Lever­ku­sen, Ober­hau­sen, Mön­chen­glad­bach, Bonn und Wit­ten. Beson­de­res High­light wer­den wie­der die Kämpfe vor hei­mi­scher Kulisse Ende März, Ende Mai und im Sep­tem­ber. Für die Sport­stadt Duis­burg blei­ben die Judo-Bun­­des­­liga und der PSV Duis­burg mit sei­ner Mann­schaft eine wert­volle Bereicherung.

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