Bei den westdeutschen Meisterschaften der Altersklasse U15 gingen für den PSV Duisburg vier Judokas an den Start.
Jamin Ludkowski traf bei seiner ersten Westdeutschen Meisterschaft im ersten Kampf auf den späteren Sieger der Gewichtsklasse +66 kg Ivan Kirsanov und musste sich diesem nach rund einer Minute Kampfzeit geschlagen geben. In der Trostrunde gelang ihm dann binnen anderthalb Minuten gegen Sultan Tajouri ein starker Sieg durch Uchi-mata. Im nächsten Kampft hatte er zwar das Nachsehen, kann jedoch auch unplatziert mit seiner Leistung zufrieden sein.
In der gleichen Gewichtsklasse trat auch Abubakr Shoev an. Er kämpfte sich unter anderem mit einem starken Uchi-mata ins Halbfinale vor, in dem er dem späteren Vizemeister Roman Kazakov unterlag. Im Kampf um Platz drei präsentierte er sich dann wieder souverän und siegte gegen Sammy Guzy durch Uchi-mata und Ko-uchi-gari. Abubakr Shoev belohnte seinen insgesamt starken Auftritt mit einer verdienten Bronzemedaille.
Carlotta Poth, die in der Klasse ‑33 kg startete, schied nach drei Niederlagen leider aus.
Für das Highlight des Tages aus PSV-Sicht sorgte Dimitri Radev. Der 13-jährige startete zunächst mit einem Sieg gegen Mykhailo Slutskyi in die Meisterschaft. Weitere Siege durch Tchniken wie Ko-uchi-gari, De-ashi-barai und Morote-seoi-nage brachten ihn im Anschluss ins Finale. Hier musste er sich, wie schon im Halbfinale, durchbeißen und brachte gegen Noaki Yokoyama aus Düsseldorf eine Yuko-Wertung über die Zeit. Er setzte sich damit gegen die 18 Kontrahenten der Gewichtsklasse ‑50 kg durch und errang mit Klasse den Titel des Westdeutschen Meisters.
Für die Altersklasse U15 stellen die Westdeutschen die höchste Meisterschaftsebene dar. Dimitri Radev wird den PSV Duisburg allerdings am kommenden Wochenende beim Bundesoffenen Turnier in Backnang (Baden-Württemberg) vertreten und hier gegen Athleten aus ganz Deutschland antreten.
