Sechs Wochen nach dem überraschenden 7:7 gegen Bayer 04 Leverkusen endete der dritte Kampftag in der 2. Judo-Bundesliga für den den PSV Duisburg ernüchternd. Beim Derby gegen das Judo-Team Holten lief für die Duisburger nicht viel zusammen.
In Runde eins gab das PSV-Team die ersten vier Kämpfe ab. Dabei war Justin Kappes in der Gewichtsklasse ‑90 kg seinem Gegner Artemi Lihovoj absolut ebenbürtig, der aber letztlich einen Yuko über die Zeit brachte.
Erst Niccolo Amato (-81 kg) sicherte mit einem ungefährdeten Sieg den ersten Punkt für den PSV. Er hatte gegen Manuel Baptista dank eines starken Kata-guruma bereits mit Waza-ari vorne gelegen, ehe sein Gegner mit der dritten Bestrafung den Kampf vorzeitig abgab.
Auch Taisir Nouh konnte ‑66 kg zunächst mithalten, unterlag aber letztlich Tobias Vogt. Etwas unglücklich war dann die letzte Begegnung in der Hinrunde. Alexander Heidrich, einer der stärksten Athleten der Mannschaft des PSV, und Cevin Börgel lieferten sich in der Klasse ‑100 kg einen absolut ausgeglichenen Kampf. Erst im Golden Score geriet Heidrich dann durch einen Fehler in einen Haltegriff, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Damit lagen die Duisburger zur Pause mit 1:6 hinten.
In der Rückrunde gab sich Justin Kappes, der diesmal +100 kg antrat, gegen Artemi Lihovoj alle Mühe. Doch wie schon in Runde eins ging der Sieg nach voller Kampfzeit an das JT Holten. In der Gewichtsklasse ‑73 Kilogramm holte Bohdan Shershen für den PSV anschließend einen weiteren Punkt. Er hatte gegen Marvin Büscher bereits mit Waza-ari vorgelegt und brachte den Sieg kurz vor Ende der Zeit mit einem Armhebel unter Dach und Fach. Die Kämpfe ‑60 und ‑90 Kilogramm gab der PSV Duisburg erneut ab, bei dessen Team spätestens hier eine spürbare Frustration einsetzte.
