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Ab 1930

1930 kommt dann auch unsere Schwimm­ab­tei­lung ins Spiel, die von Poli­zei Leut­nant Pin­dur gegrün­det wird. Mit dem Poli­zei Wacht­meis­ter Bor­gards bekom­men wir den ers­ten Pressewart.

Der Vor­sit­zende Reichs­aus­schuss Poli­zei­sport (von Kajew­ski) erläßt 1931 einen Auf­ruf, durch den die Deut­schen Poli­zei­meis­te­schaf­ten wegen schwe­rer Not­lage des Vater­lan­des ver­bo­ten wird. Zwei Jahre spä­ter (1933) zer­bricht das orga­ni­sa­to­ri­sche Gefüge des Ver­eins durch die Tren­nung der Lan­des­po­li­zei und der Schutz­po­li­zei. Viele Offi­ziere, die aktiv das Ver­eins­le­ben bestrei­ten, wer­den ver­setzt. Trotz­dem erreicht die Leicht­ath­le­tik­mann­schaft den 2.Platz in der Punkt­wer­tung., gleich hin­ter Ber­lin. Der Deut­sche Reichs­aus­schuss löst den Poli­zei­sport auf, grün­det ihn aber gleich wie­der. Aller­dings unter der Lei­tung eines stän­di­gen Refe­rats im Reichs­mi­nis­te­ri­ums. Der freien Ent­fal­tung ist somit erst­mal ein Ende gesetzt und doch stellt Karl Robertz eine Fuß­ball- und eine Hand­ball­mann­schaft auf.

Den 3.Platz bele­gen Hans Ber­ger und Kol­le­gen 1934 bei der Poli­zei Meis­ter­schaft im Mann­schafts­stra­ßen­ren­nen für schwere Dienst­fahr­rä­der. Das ein Poli­zei Ver­ein durch­aus ein Spiel­ball der Poli­tik ist, stellt sich 1937 wie­der mal dar, als ein Erlaß des Reichs­mi­nis­ters allen Poli­zei Beam­ten die Mit­glied­schaft im PSV befiehlt.

Die Fuß­bal­ler stei­gen 1938 vom Kreis- in die Bezirks­klasse auf und behaup­ten die Tabel­len­spitze, obwohl sie das Pokal­spiel gegen den VfvB Alsum ver­lie­ren. Der Kriegs­be­ginn 1939 bringt das Ver­eins­le­ben wie­der mal zum erliegen.

Als das Deut­sche Reich am 8. Mai 1945 Kapi­tu­liert, wird der PSV von den Alli­ier­ten auf­ge­löst. Doch schon 1947 wird mit der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Ver­ein erneut mit fünf Abtei­lun­gen auf die Platt­form des Ruhr­ge­bie­tes gestellt. Eine Wer­be­ak­tion been­det im glei­chen Jahr auch den „Behör­den­ver­ein“ und macht den PSV allen Bür­gern zugäng­lich, so daß der Ver­ein end­lich einen „zivi­len Anstrich“ bekommt. Zu den sechs bestehen­den Abtei­lun­gen kom­men 1949 die Tisch­ten­nis- und (erneut) die Faust­ball­ab­tei­lung. Ein Poli­zei Sport­fest fin­det in Duis­burg und Ham­born zum ers­ten Mal statt. Ein Jahr spä­ter stellt der PSV mit Feld­kamp den Poli­zei Lan­des­meis­ter im Schwergewichtsboxen.

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